Unser Prüfverfahren
So prüfen wir Notfallausrüstung
Ausrüstung für den Ernstfall wird selten im Ernstfall gekauft und fast nie im Ernstfall getestet. Genau das ist das Problem: Die Angaben stammen von der Verpackung, die Bewertungen aus dem Wohnzimmer. Wir prüfen deshalb dort nach, wo Herstellerangaben erfahrungsgemäß auseinandergehen. Wo wir ein Produkt nicht selbst in der Hand hatten, steht das im Artikel - Prepping Vergleich behauptet keine Erfahrung, die wir nicht gemacht haben.
Von der Aufgabe her auswählen
Wir beginnen nicht bei den Marken, sondern bei der Frage, was ein Gerät leisten muss: Empfang ohne Netz, Trinkwasser aus trübem Oberflächenwasser, 72 Stunden Licht, ein Rucksack, den auch ein Kind noch tragen kann. In den Vergleich kommt nur, was in Deutschland verfügbar und lieferbar ist.
Selbst messen statt abschreiben
Laufzeit bis zum spürbaren Helligkeitsabfall statt beworbener Brenndauer. Kurbel- und Solarleistung in realer Ladezeit statt in Herstellerminuten. Gewicht und Packmaß auf der Waage, Brenndauer und Wasserkochzeit mit der Uhr, beim Notvorrat kcal pro Euro und die tatsächliche Restlaufzeit der Haltbarkeit.
Gegen die amtlichen Listen halten
Für Notgepäck, Vorrat und Hausapotheke gibt es fertige Raster: die Checklisten des BBK. Wir legen die Produkte daneben und zeigen, welche Posten ein Set wirklich abdeckt und was Sie ohnehin noch ergänzen müssen.
Grenzen benennen
Ein Filter entfernt keine Viren, ein fertig gepackter Rucksack ist selten die günstigste Lösung, und eine Notration ersetzt keine Mahlzeit, die man gern isst. Wo ein Produkt an seine Grenze kommt, steht das im Testbericht und nicht im Kleingedruckten.
Bewerten und aktualisieren
Die Rangfolge steht fest, bevor ein Partner-Link gesetzt wird. Kein Hersteller kann sich auf Prepping Vergleich einkaufen. Ändern sich Modelle, Preise oder Verfügbarkeiten, ziehen wir die Bewertung nach.
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